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Stärkung der globalen Agrarökologie-Bewegung

AEF-Förderempfänger ESAFF Uganda 01 – Kompresse mit Abstufung

September 2024

Durchführungspartner

Agroökologie-Fonds (AEF)

 

Schwerpunkt der Bewertung

Die Fortschritte und Erfolge der AEF im letzten Jahrzehnt

 

Bewertungsstelle

Internationales Zentrum für Evaluation und Entwicklung (ICED) und IPE Global Ltd.

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Bewertung Partner

Einleitung

Die Evaluierung des Agroecology Fund (AEF) lieferte eine unabhängige Bewertung seiner Relevanz, seines Mehrwerts, seiner Governance, seiner Verwaltungskapazitäten und seiner Wirksamkeit bei der Erzielung der angestrebten Ergebnisse. Zudem wurde die Rolle des AEF beim Aufbau des Fachfelds und bei der Weitervergabe von Fördermitteln für einen Systemwandel bewertet.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehörte die Bedeutung einer prinzipienbasierten Förderpraxis, die Ressourcen auf den Bedarf abstimmt, regionale Flexibilität ermöglicht und Kooperationen zur Transformation des Ernährungssystems nutzt. Die Stärkung der Governance und Zusammenarbeit durch die Einbindung von Beratern und langfristigen Partnern sowie das Eingehen auf die Anliegen der Interessengruppen verbessert die Förderstrategien und baut eine Zusammenarbeit zwischen Gebern und Partnern auf, um gemeinsame Wirkung zu erzielen. Darüber hinaus sollten gebündelte Gebermittel den systemischen Wandel in Ernährungssystemen aktiv fördern – durch den Aufbau von Fachfeldern, koordinierte sektorübergreifende Maßnahmen und Mechanismen für kollektive Innovation.

Seit 2012 hat der AEF sein jährliches Fördervolumen von 1,2 Millionen Euro auf über 11 Millionen Euro im Jahr 2023 gesteigert und dabei seinen Spenderkreis von 4 auf 51 erweitert. Die Zahl der geförderten Partner stieg von 6 auf 144, die mittlerweile in 88 Ländern tätig sind. Die AEF hat vier regionale Fonds zur Förderung der Agrarökologie eingerichtet: den Agrarökologie-Fonds der Halbinsel Yucatán in Mexiko, den Bharat-Agrarökologie-Fonds in Indien, den Regionalfonds für Ostafrika und den Regionalfonds für Westafrika. Die Evaluierung basiert auf 81 Interviews mit Schlüsselinformanten, wobei 44 % der Befragten Förderpartner waren, und umfasst sieben Fallstudien mit 55 Teilnehmern.